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Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst in Deutschland spürbar. Hitzewellen, Starkregenereignisse und längere Trockenperioden stellen viele soziale Einrichtungen vor wachsende Herausforderungen. Besonders betroffen sind Einrichtungen, die mit älteren Menschen, Kindern, Menschen mit Behinderungen oder anderen besonders schutzbedürftigen Gruppen arbeiten.
Vor diesem Hintergrund öffnet das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) einen neuen Förderaufruf. Anträge können vom 1. Oktober bis zum 30. November 2026 eingereicht werden.
Förderberechtigt sind gemeinnützige oder öffentlich-rechtliche soziale Einrichtungen sowie deren Trägerorganisationen. Voraussetzung ist, dass die Einrichtung bereits in einem früheren Förderaufruf der AnpaSo-Förderrichtlinie eine Förderung erhalten hat.
Der Förderaufruf 2026 konzentriert sich ausschließlich auf sogenannte Anschlussprojekte. Das bedeutet, dass bereits vorhandene Klimaanpassungskonzepte nun in konkrete Maßnahmen überführt werden können.
Gefördert wird die Umsetzung von Maßnahmen auf Grundlage eines vorhandenen Klimaanpassungskonzepts, das die Anforderungen des ersten Förderschwerpunkts erfüllt. Dabei können Einrichtungen ihre bisherigen Planungen in die Praxis umsetzen.
Förderschwerpunkt 2.2
Ebenfalls förderfähig sind Fortführungsmaßnahmen, die auf einer vorherigen Förderung im Bereich Beratung und Konzeptentwicklung aufbauen. Dadurch sollen bestehende Anpassungsstrategien gezielt weiterentwickelt und umgesetzt werden.
Warum Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen wichtig ist
Soziale Einrichtungen tragen eine besondere Verantwortung für Menschen, die von den Auswirkungen extremer Wetterereignisse besonders betroffen sein können. Hohe Temperaturen können beispielsweise die Gesundheit von Seniorinnen und Senioren gefährden, während Starkregen die Betriebsabläufe von Einrichtungen beeinträchtigen kann.
Mit gezielten Klimaanpassungsmaßnahmen lassen sich Risiken reduzieren und die Resilienz von Gebäuden, Außenanlagen sowie organisatorischen Abläufen erhöhen. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zum Hitzeschutz, zur Verschattung, zur Regenwasserrückhaltung oder zur Verbesserung des Innenraumklimas.
Durch die Förderung erhalten Einrichtungen die Möglichkeit, notwendige Investitionen umzusetzen und sich langfristig auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
Antragsberechtigte Organisationen erhalten vor dem Start des Förderzeitraums weitere Hinweise zur Antragstellung sowie einen direkten Zugang zum Förderportal des Bundes. Zudem stehen Beratungsangebote zur Verfügung. Ab dem 24. September 2026 kann eine Hotline genutzt werden. Darüber hinaus werden digitale Informationsveranstaltungen am 6. Oktober 2026 und am 5. November 2026 angeboten.
Förderprogramme wie AnpaSo bieten sozialen Einrichtungen eine wertvolle Möglichkeit, bereits entwickelte Klimaanpassungskonzepte in die Praxis umzusetzen. Genau hier setzt die Unterstützung von BCC ENERGIE an. Wir begleiten Einrichtungen von der Fördermittelstrategie über die technische Planung bis hin zur erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen und helfen dabei, die Förderchancen optimal zu nutzen.