KEEN Logo
KEEN Verbund Logo blau KEEN Verbund Logo weiß
  • Netzwerke
    • KEEN Anhalt
    • KEEN Greifswald
    • KEEN Leipziger Land
    • KEEN Thüringen
  • Projekte
  • Partner
  • Förderung
  • Blog
  • Tools
Login Login
mobile-menu
logo logo

Über uns

Der KEEN-Verbund ist ein wachsendes Netzwerk von über 100 Kommunen, das gemeinsam die kommunale Wärmewende vorantreibt. Mit KEEN 2.0 bündeln wir Fachwissen, fördern den Austausch und unterstützen Kommunen bei Planung, Finanzierung und Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte.

Hier finden Sie aktuelle Infos, Ansprechpartner:innen und praktische Unterstützung auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

  • Karlstr. 24a, 04435 Schkeuditz

  • +49 341 4234 84 63
  • info@bcc-energie.eu
logo

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

  • Karlstr. 24a, 04435 Schkeuditz

  • +49 341 4234 84 63
  • info@bcc-energie.eu

Das GMG für Immobilieneigentümer in Zahlen

KEEN Blog Gebäudeenergiegesetz: Auswirkungen auf Heizkosten, CO₂ und Immobilien

  • 09.03.2026

Gebäudeenergiegesetz: Auswirkungen auf Heizkosten, CO₂ und Immobilien

Überblick über die Auswirkungen des Gebäudeenergiegesetzes (GMG)

Das Gebäudeenergiegesetz bringt in den kommenden Jahren spürbare Veränderungen für private Haushalte, Eigentümer und Gewerbeimmobilien. Besonders betroffen sind Heizkosten, CO₂-Abgaben und die Frage, welche Rolle erneuerbare Energien künftig im Wärmesektor spielen.

Erneuerbare Mindestanteile und Kostensteigerungen:

Ab 2029 müssen Heizsysteme mit fossilen Brennstoffen mindestens 10 % erneuerbare Energien enthalten, steigend auf über 40 % bis 2040.

Dies führt zu höheren Brennstoffkosten und steigenden CO₂-Abgaben über die Lebensdauer der Heizung. Die Mehrkosten für Haushalte betragen etwa 16 € monatlich durch Biogas-Beimischung, 23 € durch Grünöl und eine CO₂-Preissteigerung von 30–60 % für fossile Systeme bis 2040. Dies kann zu einer Kostenfalle führen, denn fossile Heizungen sind in der Anschaffung günstiger, aber im Betrieb deutlich teurer .

Heizkostenvergleich und Langzeitprognose:

Aktuelle Heizkosten pro Quadratmeter zeigen, dass Wärmepumpen (10,40 €/m²) und Holzpellets (9,70 €/m²) heute die günstigsten Betriebsvarianten sind, während Fernwärme, Heizöl und Erdgas teurer sind.

Eine 15-Jahres-Kostenprojektion für Einfamilienhäuser mit 20.000 kWh Jahresverbrauch und 150 m²
Wohnfläche zeigt Betriebskosten von:

2.200–2.600 € jährlich für Öl/Gas mit Zusatzkosten durch Bio-Treppe und einem CO₂-Preis-Anstieg von 30–60 %, was Gesamtkosten von 40.000–55.000 € ergibt. Wärmepumpen verursachen deutlich geringere Gesamtkosten von 22.000–28.000 € ohne Zusatzkosten und mit minimalem CO₂-Anstieg.



Auswirkungen auf Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien:

Steigende Nebenkosten und höhere CO₂-Intensität führen bei vermieteten Mehrfamilienhäusern zu einem höheren Mietrisiko und schlechterer CO₂-Klassifizierung im Monitoring. Fossile Heizungen verschlechtern die Zielerreichung im CO₂-Absenkpfad deutlich. Gewerbeimmobilien sehen Energiekosten als entscheidenden Wettbewerbsfaktor, wobei fossile Systeme oft schon heute die Zielkorridore für 2030/2040 überschreiten.

Mit dem BCC-Monitoringtool

erkennen Sie auf einen Blick Lösungswege für Ihre Liegenschaften. Es visualisiert die o.g. Effekte transparent, zeigt CO₂-Hotspots und Verbrauchslinien und ermöglicht interaktive Modellierungen zur CO₂-Reduktion durch verschiedene Maßnahmen. 

Das BCC-Monitoringtool bietet automatische Sichtbarkeit über Gebäudevergleiche, Quartiersauswertungen und Abweichungswarnungen. Es überführt aufbereitete Gebäudedaten in interaktive Visualisierungen und zeigt die Auswirkungen des Gebäudeenergiegesetzes auf Ihren Absenkpfad. 

Im Dashboard des Monitoringtools werden dargestellt:

  • CO₂‑Äquivalente mit direkter Einordnung in den gesetzlichen Zielpfad
  • Energiemix und Verbräuche nach erneuerbar und fossil
  • Entwicklung der Treibhausgasemissionen bis 2045 auf Basis hinterlegter Emissionsfaktoren
  • Zielpfad‑Abweichungen über Ampelfarben und Trendlinien
  • Interaktive Modellierung der CO₂‑Absenkpfade im BCC

Der Vergleich verschiedener Daten‑Szenarien zeigt klar die Auswirkungen von Heizungswechseln auf den Absenkpfad:

  • Gas/Öl visualisiert eine Abweichung vom Pfad von plus 20 bis 40 Prozent
  • Wärmepumpen zeigen eine sofortige Reduktion der Emissionen um 30 bis 70 Prozent
  • Pelletheizungen bilden, je nach Rahmenbedingungen, einen nahezu CO₂‑neutralen Betrieb ab
Der Nutzwert: Eigentümer erkennen transparent, welche Heizsysteme sie in Richtung der Ziele 2030/2040 führen – und welche davon wegführen.

Tags :

  • Heizungsgesetz
  • GEG
  • Gebäudeenergiegesetz
  • Gebäudemodernisierungsgesetz
  • 2026
Keen Verbund

Keen Verbund

Mehr erfahren

KEEN Netzwerke

  • KEEN Anhalt
  • KEEN Greifswald
  • KEEN Leipziger Land
  • KEEN Thüringen
logo

Wir bringen Ihren Energieeinsatz in den grünen Bereich

Kontakt

  • Keen Verbund
  • Karlstr. 24a
    04435 Schkeuditz
  • +49 341 4234 84 63
    info@bcc-energie.eu

Links

  • Blog
  • Veranstaltungen
  • Kontaktformular
  • Autoren Login

Newsletter

Förderung der Bundesregierung
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahleiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

© 2026 KEEN-Verbund

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Einwilligungserklärung

Ihre Daten sind uns wichtig, und wir würden gerne Cookies verwenden, um Ihren Besuch auf unserer Seite verbessern zu können.

Datenschutzerklärung | Impressum